Die
Initiative KultuhrZeit am Stein versteht sich als Beginn einer
neuen Zeit für Kultur. Auch ohne Geld im Stadtsäckel:
Bad Münster am Stein-Ebernburg, das kleine Städtchen
an der Nahe, will attraktiver werden. Ende 2002 begann die Initiative
mit verschiedenen Veranstaltungen, Kultur-Interessierte anzulocken.
Seit
November 2002 bereits formiert das rege Grüppchen als gemeinnütziger
Verein und hat sich derweil seine Sympathisanten in Bad Kreuznach
wie auch Wiesbaden, Idar-Oberstein und anderswo gesucht und seitdem
schon viele Steine ins Rollen gebracht. Die Aktivität der
Gruppe wird sowohl in den Medien als auch in Bad Münster
am Stein-Ebernburg mit großem Interesse aufgenommen und
unterstützt: Keine Veranstaltung könnte mit den wenigen
zur Verfügung stehenden Mitteln laufen, wären da nicht
die vielen kleinen und großen Hilfestellungen und positiven
Reaktionen, z.B. der anliegenden Geschäfte, der Anwohner,
der Freunde und Bekannten sowie der Sponsoren.
Das
mutige Unterfangen, in Bad Münster am Stein-Ebernburg die
Kultur aus den Museen und Büchereien auf den Markplatz
zu bringen, soll Kunst und Kultur greifbar machen und die
Stadt am Stein zu einem kleinen Kulturzentrum werden lassen. In
diesem Sinne sind sowohl die vergangenen als auch die kommenden
Veranstaltungsreihen konzipiert: Grundsätzlich soll versucht
werden, auch anspruchsvolle Themen auf ansprechende Art anzugehen
und dabei Anlass zu sein genauso für nettes Miteinander wie
für anregende Diskussionen!
Das Jahr 2004 war zunächst geprägt von der Weiterentwicklung
des von der KultuhrZeit am Stein angestoßenen Projektes
Das Huttental lebt. Durch eine breite Unterstützung
vieler Menschen und eine gute Zusammenarbeit mit Künstlern
und Kulturschaffenden konnten entscheidende Schritte gemacht werden:
Eine Infoveranstaltung für alle Interessierten mündete
in einem neuen Förderkreis, der zum Ziel hat, das Konzept
der Bühne am Steine weiterzuentwickeln und umzusetzen.
Anfang Mai wurde das Projekt dem Kultusministerium vor Ort vorgestellt.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Diskussion zum Thema Wirtschaftsfaktor
Kultur transportiert und inhaltlich weiterentwickelt. Über
Foren und Symposien soll nun versucht werden, Alternativen aufzuzeigen,
die echte Perspektiven darstellen können.
Veranstaltungsreihen wie Kultuhrzeit Weinstube Kerth (regelmäßige
Ausstellungen), Dinner and Blues, Kauf & Plausch - kleine Kunst
auf der Straße, große Kunst unterm Hammer und auch Wein&Kunst&Fest
in der Lindenalle werden natürlich weitergeführt. Und einmal im
Jahr engagiert sich die KultuhrZeit am Stein mit einer
Großveranstaltung auf dem Roten Platz mit einem thematischen
Schwerpunkt.
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der Stein rollt weiter! |